5. Konzert, Musikbrücke Prag-Dresden, 11. 2. 2022, Annenkirche, Dresden
A. Vivaldi, J. D. Zelenka
Die Messe als Fest
Derart sensibilisiert war man bereit für erlesene Gesangskunst; eine, die nicht allein auf kapriziöse Spitzen und Koloraturen setzt, sondern vor allem mit Timbre und Gestaltung begeistert. In den Motetten »O qui coeli« (Was ist die Stille / RV 631) und »In furore iustissimae irae« (Im Furor des höchsten Zorns / RV 626) verzauberte Karina Gauvin, auf deren Auftritt Fans fast zwei Jahre warten mußten, ihr Publikum vor allem mit emphatischer Farbgebung und zeichnete süße, himmlische Höhen nach. Wolfram Quellmalz, Neue musikalische Blätter