Sowohl zu Beginn als auch unmittelbar nach der Pause erklang im Rudolfinum eine ganz besondere Art von Konzert für ein großes Ensemble, das „concerto con molti stromenti“, das Vivaldi für das einstige Dresdner Orchester schrieb. Diese Stücke sind wie ein Solokonzert strukturiert, die Soli werden jedoch in Gruppen oder einzeln von einer Vielzahl von Instrumenten gespielt. In Vivaldis Konzert F-Dur kommen somit die Violine (Ivan Iliev, Helena Zemanová), zwei Oboen (Katharina Andres und Petra Ambrosi) und zwei Hörner (Jiří Tarantík und Miroslav Rovenský) zum Einsatz. Nach der Pause erklang das Konzert G-Moll, für das der Komponist anstatt von imposanten Hörnern zwei Flöten (Julie Braná und Lucie Dušková) vorgesehen hatte.
Foto: Petra Hajská




















